6. Tag | Luppbodetal & Teufelsmauer

Überraschung: Während auf den Höhen durch das Tauwetter der letzten Tage der Schnee schon weithin verschwunden ist, ist der Wanderpfad hier unten im engen, schattigen Luppbodetal bei Treseburg noch von einer veritablen, sehr uneben festgetrampelten Schicht Sulzschnee bedeckt. Das Gehen ist mühsam und anstrengend. Interessant dann „Grube Frieda“: Man sieht zwei durch Eisentüren versperrte Mundlöcher, deren rechtes zu öffnen war: Jeder wird beim Blick in den Untergrund verstehen, warum es so viele Zwergensagen im Harz gibt… Die Grube war ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine Zusatzeinnahme für Bauern und Waldarbeiter der Gegend, die hier nach Kupfer, später auch Gold und Silber schürften (bis ca. 1850).

Beim Abzweig des Rabentals kehre ich um. Wir fahren nach Gernrode und besichtigen die romanische Stiftskirche von außen. Weiter geht es zur Teufelsmauer bei Thale. Ein wirklich beeindruckendes Naturdenkmal. Heute am ersten Schönwettertag seit langem ist aber reichlich viel los.

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